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Von Mitte September bis Anfang November ernten die Farmer die reifen Cranberries. Dabei sind zwei Verfahren verbreitet:


Zunächst entwickeln sich an den bis zu zwei Meter langen, über den Boden rankenden Reben neue glänzende grüne Blätter. Ab Mitte Juni öffnen sich rosa-weiße Blüten. Nach drei bis sechs Wochen sind sie verblüht und es zeigen sich winzige, grüne Knoten, die im Laufe des Sommers zu Cranberries heranwachsen. Im September und Oktober erreichen sie ihre volle Reife und sobald die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, entwickelt sich die leuchtend rote Farbe.

Im November färben sich die Blätter an den Sträuchern dunkelrot und es beginnt die Ruhephase, die bis zum nächsten Frühling andauert. Grundsätzlich sind die Pflanzen frostresistent. Sind die Winter jedoch sehr kalt, fluten die Farmer die Felder mit Wasser, um Frostschäden zu vermeiden. Steigen die Temperaturen wieder, werden die Felder trocken gelegt, da es die Cranberrypflanzen schlecht vertragen, längere Zeit im Wasser zu stehen.


Um die Cranberries nass zu ernten, fluten die Farmer ihre Felder bis zu einer Höhe von 45 Zentimetern. Künstlich erzeugte Wasserstrudel lösen die Beeren von den Sträuchern. Da jede Cranberry vier Luftkammern besitzt, schwimmen sie an der Wasseroberfläche. Die Beeren werden in Behälter abgesaugt, über Fließbänder auf LKW verladen und in die Verarbeitungsbetriebe transportiert. Dort werden sie zu Saft, Sauce oder Pulver weiterverarbeitet. Sechs Arbeiter ernten so pro Tag etwa 136.000 kg Cranberries.



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Impressionen der Nassernte
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